Einladung: Praktiker Weltna(h)rr lädt zur 1. Arbeitstagung nach Göttingen

Vom 13. bis 15. März 2015 findet in Göttingen das 1. Aktionswochenende des Praktikers Weltna(h)rr statt. Thema wird der ungesicherte Aufenthaltsstatus von jungen Menschen in Deutschland sein. Katharina Tradt und Sabine Friesen laden euch zu diesem Treffen recht herzlich ein. Nähere Informationen zur Veranstaltung und den Anmeldemodalitäten entnehmt ihr bitte dem Flyer.

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Pressemitteilung: Nachbesserungsbedarf beim Asylkompromiss

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Die Christliche Arbeiterjugend Deutschland (CAJ) begrüßt den Gesetzentwurf der Bundesregierung, wonach die Residenzpflicht und das Arbeitsverbot für Asylsuchende und Geduldete auf drei Monate und die Vorrangregelung auf 15 Monate verkürzt werden. Dies kann aus Sicht der CAJ jedoch nur der erste Schritt sein, da junge Menschen mit Duldungsstatus auch weiterhin nicht ohne Erlaubnis arbeiten, bzw. eine betriebliche Ausbildung machen dürfen.

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Einladung: Praktiker Weltna(h)rr lädt zum 3. Aktionswochenende nach Kassel

Vom 24. bis 26. Oktober 2014 findet in Kassel das 3. Aktionswochenende des Praktikers Weltna(h)rr statt. Thema wird der ungesicherte Aufenthaltsstatus von jungen Menschen in Deutschland sein. Katharina Tradt und Sabine Friesen laden euch zu diesem Treffen recht herzlich ein. Nähere Informationen zur Veranstaltung und den Anmeldemodalitäten entnehmt ihr bitte dem Flyer.

Auftakt zur Fotoausstellung "Eine/r von uns"

DSCI0043Vom 14.-16.2.14 fand unser Treffen in Mainz statt. Unsere bundesweite Gruppe beschäftigt sich mit den Umständen eines unsicheren Aufenthaltsstatus in Deutschland. Unser Fokus liegt dabei bei jungen Menschen und welche Auswirkungen dies auf ihr Leben hat. Die Teilnahme von Menschen, die davon betroffen sind, ist demnach unser größter Wunsch.

Erfreulicherweise waren wir an diesem Wochenende viele Personen mit sehr unterschiedlichen Herkunftsgeschichten. Insgesamt waren wir 17 Teilnehmer, die aus 7 verschiedenen Ländern stammen (u.a. Serbien, Afghanistan, Somalia).

In mehreren Wochenenden in verschiedenen Städten nahmen wir zuerst die Lebenswelten aber auch rechtliche Grundlagen genauer unter die Lupe. Anschließend bewerteten wir dies aus unserer persönlichen Perspektive und entwarfen Ziele und Visionen, was wir gerne ändern und erreichen würden. Ziel des Wochenendes in Mainz war es schließlich, konkrete Projekte zu entwerfen, wie wir diese Ziele erreichen können.

In Kleingruppen erarbeiteten wir zuerst Ideen und im Folgenden die konkrete Planung für 2 Projekte, die wir gemeinsam aus allen Vorschlägen auswählten. Das erste Projekt ist eine Postkartenaktion, mit der wir unsere Kritik an der Residenzpflicht für Personen mit Aufenthaltsgestattung bzw. Duldung zum Ausdruck bringen möchten. Wir haben bereits einen Text entworfen (die Gestaltung von Postkarten folgt noch), der auf die Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit hinweist, die die Residenzpflicht schafft. Jeder kann diesen Text verwenden, um eine Postkarte zu schreiben, wenn er irgendwo im Urlaub ist. Diese schickt man anschließend an den Bundestag. Wir haben den Aufwand für die einzelne Person auch bewusst so gering wie möglich gestaltet, damit hoffentlich eine große Masse teilnimmt. Wir bitten also um Verbreitung!

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Unser zweites Projekt ist eine Fotoausstellung mit dem Titel „Einer von uns“, die durch ganz Deutschland reisen soll. Das Ziel ist hierbei, darauf hinzuweisen, dass jeder junge Mensch eine Würde hat und dies nicht aufgrund eines (fehlenden) Aufenthaltstitels eingeschränkt werden darf. Mit den Fotos, auf denen Portraits der Teilnehmer unseres Projekts abgebildet werden sollen, wollen wir zeigen, dass wir alle gleichwertig sind, aber nicht alle die gleichen Chancen haben, unsere Talente auszuleben, weil z.B. der Aufenthaltsstatus uns beschränkt. Außerdem möchten wir die Angst vor Kontakt mit Flüchtlingen oder allgemein mit Migranten nehmen und Vorurteile beseitigen. Falls möglich, soll die Ausstellung von einem Projektmitglied zumindest eröffnet, wenn nicht auch dauerhaft begleitet werden, damit der direkte Kontakt hergestellt werden kann. Zusätzlich sollen rechtliche Informationen über die Rechtslage oder eventuell auch Herkunftsländer ausgestellt werden.

Natürlich kam neben der Arbeit der Spaß auch nicht zu kurz ;-) Es wurde viel gelacht und auch Witze gemacht, alle haben sich gegenseitig kennen gelernt. Wir haben uns auch die Zeit genommen, den Samstag Abend gemeinsam in Mainz zu verbringen und in lockerer Runde das Leben zu genießen. Aller Ansicht nach, sind neue Freundschaften entstanden, die hoffentlich auch trotz der Entfernung halten können.

Wir sind sehr froh, viele neue Teilnehmer gehabt zu haben und bedanken uns hiermit sehr herzlich bei allen für ihr Engagement! Ohne eure Hilfe wäre dieses Wochenende nicht so schön geworden!

Wir freuen uns auf jedes Interesse und natürlich über jedes neue Mitglied! :-)

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