Aktuell

1. Mai in Fulda

Die CAJ und der Heilige Prekarius

Die Idee war einfach: wir schaffen ein Symbol, das für die Kampagne der CAJ „Fair statt prekär“ steht.
Die bayrische CAJ hat mit dem Hl. Prekarius (prekär = unsicher) in den letzten Jahren schon viel Aufsehen erregt. Heilige sind in der Katholischen Kirche Schutzpatrone, an die sich die Menschen in Not wenden können. Sie sind oft auch Propheten, die die Mißstände in der Gesellschaft anklagen und Gerechtigkeit für alle einfordern.

2018 05 01 Prekarius

So ist die lebnsgroße und tragbare Statue entstanden. Der Hl. Prekarius (Namenstag 29. Februar) ist für die CAJ der Schutzpatron aller Menschen auf der Welt, die in prekären Verhältnissen leben und arbeiten müssen.

Die Jugendlichen haben der Statue noch Schilder ihres persönlichen Prekariats umgehängt:

  • Duldung: kein Job, keine Ausbildung, keine Perspektive

  • Meine Familie lebt prekär: Terror durch Taliban, Verhaftung, Flucht

  • Ich bin zerissen zwischen Vergangenheit und Zukunft

  • Ich lebe prekär …. mit Hartz IV

  • Ich arbeite viel … und kann nicht davon leben

  • Prekär: nur befristete Arbeitsverträge

  • Not save work, no future

  • Krieg zerstört Familie

Um 11.00 Uhr ging es dann mit dem vom DGB organisierten Demonstrationzug vom Bahnhof Richtung Fulda Aue los.

Als "Sir Prekarius" wurde der Schutzpatron aller prekär lebenden Menschen begeistert von den Demo-Teilnehmern begrüsst und durfte den Zug gleich mit anführen.

CAJler und Prekarius auf Mai Demo in Fulda

Am gemeinsamen Stand der KAB und CAJ beim DGB-Fest in der Fulda Aue konnten die jungen CAJ-Aktivsten viele Gespräche führen. Die Bewunderung über diese ungewöhnliche Aktion und Neugierde der Besucher am Stand, für was dieser „virtuelle“ Heilige stehe, war für die CAJ’ler und CAJ’lerinnen eine schöne Resonanz. „Es hat sich mal wieder gelohnt, als neugegründete CAJ Gesicht zu zeigen“, zogen Sonja Gutermuth und Arsalan Muhammad Bilanz über ihre erste Aktion am internationalen Tag der Arbei

Eine Bewegung ist IN

Christliche Arbeiterjugend gründet sich in Fulda neu

Gründungsversammlung Gruppenbild CAJler*innen
Mit einem Fest im Bürgerhaus Aschenberg feierte die Christliche ArbeiterInnen Jugend (CAJ) ihren Neustart in der Region Fulda. Dass zu diesem Anlass neben den 15 Neumitgliedern gleich 30 Gäste kamen, um ihre Unterstützung zu bekunden, freute die Initiatoren ganz besonders. Darunter VertreterInnen der ehemaligen CAJ, der Stadt Fulda, des BdkJ und des Erwachsenenverbandes Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB). Auch Seelsorgeamtsleiter, Thomas Renze schickte per Mail für den Gründungsakt mutmachende Grußworte und wünschte dem Projekt Gottes SegenBernhard Bormann, Initiator dieser Neugründung in Fulda, begrüßte die Gästeschar im Mehrgenerationenhaus auf dem Aschenberg, dem Ort, an dem die CAJ künftig auch ihre erste Anlaufstelle einrichten kann.
Mit einem abwechslungreichen Programm überraschte die CAJ-Gruppe, die sich größtenteils aus Flüchtlingsjugendlichen zusammensetzt. Sonja Gutermuth, die zusammen mit Arsalan Muhammad zum Sprecher-Duo der CAJ gehört, führte mit einer Bilderschau zurück auf ein bewegtes Aktionsjahr.

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Jugend in Aktion – grenzenlos

Sich engagieren und sich so in die Gesellschaft integrieren – das wollte eine Gruppe junger Flüchtlinge, die am Michaelshof in Unterbernhards untergebracht ist. Gemeinsam mit Sozialbetreuer Bernhard Bormann bewarben sie sich mit dem Projekttitel für das Förderprogramm „Die Mischung macht’s!“ und führten in dessen Rahmen innerhalb von nur drei Monaten mehrere Aktionen durch, unter anderem Ferienspiele.

Termine - CAJ Fulda

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