Bundesaktionstage 2016: 16.-19. Juni

Bild BAT

Was können wir tun, damit unsere Vision einer gerechten Erwerbsarbeitswelt Wirklichkeit wird?
Woher kommen die deutlichen Widersprüche zwischen Realität (unserer Analyse) und Anspruch (unserer Vision)?
Was muss geschehen, um diese Widersprüche aufzulösen?
Was fordern wir von Politik, Gesellschaft, Kirche?
Welche Forderungen haben Wissenschaft, KAB und Gewerkschaften?

Diesen Fragen – und noch viel mehr – widmen wir uns im Rahmen unserer „Bundesaktionstage“ vom 16.-18.6.2016 in Mannheim.

Alle Infos gibt es auf unserem Flyer oder auf Facebook!

Sklavenmarkt im München

Gruppenfoto Sklavenaktion München

Sklavenmarkt in München: Am Samstag, den 27 Februar 2016, zogen junge Menschen, angekettet an Eisenkugeln, durch die Münchener Innenstadt. Dabei berichteten sie von ihren Schicksalen als Leiharbeiter/innen, Niedriglöhner/innen und unbezahlten Praktikant/innen. Was in München zu sehen war, war eine Aktion der Christlichen Arbeiterjugend, mit denen junge Menschen auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam machten. Zuvor diskutierten sie ihre Arbeitsbedingungen mit Claudia Stamm (Bündnis 90/ Die Grünen), Eva Gottstein (Freie Wähler) und Dr. Gerhard Hopp (CSU). 

thumb Sklavenmarkt

Die CAJ tritt damit für ihre Vision einer gerechten Arbeitswelt ein. Anlass der Aktion unter der Schirmherrschaft des bayerischen DGB-Landesvorsitzenden Matthias Jena ist der Prekariustag, er 29. Februar: Der unsicherste, prekärste Tag des Jahres. Nur im Schaltjahr gibt es den Tag überhaupt. Weil der Tag so prekär ist, ist der 29. Februar der Gedenktag des Heiligen Prekrarius, der Heiligen Prekaria. Dieser virtuelle Heilige steht für alle Menschen ein, die nur befristete Arbeitsverträge erhalten, in Leiharbeit arbeiten, für Niedriglöhne arbeiten, kurz: die prekäre Arbeitsbedingungen haben.

Deckblatt Kurzfassung    Deckblatt Vision

 

Die CAJ erhält den Kettelerpreis für ihren Einsatz gegen prekäre Arbeit

Unter dem Motto "Fair statt prekär" setzt sich die CAJ für ihre Vision einer gerechten Arbeitswelt und gegen prekäre Arbeit ein. Am 29.11.2015 wurden die CAJ Deutschland und die CAJ LAG Bayern dafür ausgezeichnet: Die KAB Stiftung ZASS hat uns den mit 5000 Euro dotiertem Kettelerpreis verliehen. Mit der Auszeichnung wird unser Beitrag zu einer „Humanisierung der Arbeitswelt“ belohnt.

Preisübergabe, die CAJ Deutschland hat den Kettelerpreis für prekärer Arbeit erhalten

Rund 20 CAJler/innen aus ganz Deutschland reisten für diesen Anlass nach Würzburg. Begrüßt wurden sie dabei u.a. durch den Vorstizenden des Kuratoriums der Stiftung ZASS, Dieter Wagner, von Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt, sowie dem Generalvikar Thomas Keßler.
Die Festrede hielt Professor Dr. Friedhelm Hengsbach SJ.

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„Fairer Lohn für alle Menschen, ist das Ziel, wofür wir kämpfen!“

Junge Menschen in der CAJ entwickeln ihre Vision einer gerechten Arbeitswelt
und bringen sie in Westerland/Sylt auf die Straße

1.Mai-Demo in Sylt

Vom 27. April bis 3. Mai 2015 trafen sich auf Einladung des CAJ Bundesverbandes 18 CAJlerinnen und CAJler in Rantum/ Sylt, um eine Vision einer besseren Arbeitswelt zu entwickeln. Alle Teilnehmer/innen haben selbst Erfahrungen mit prekären Arbeitsverhältnissen. Sie reflektierten ihre Erfahrungen und setzten ihre Vorstellungen eines guten Lebens dagegen. In der intensiven Auseinandersetzung mit der Bibel, päpstlichen Schreiben und Aussagen des CAJ-Gründers Cardijn schärften sie ihre Argumente. „Die jungen Menschen waren beeindruckt, welche klaren Worte etwa Papst Franziskus findet. Das Highlight war für mich, als wir unsere Vision entwickelt hatten. Da steht ganz klar drin: Wir sind mehr wert als alles Gold der Erde. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen, nicht der Profit“, berichtet Christoph Holbein, der Geistliche Leiter der CAJ.

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BDKJ Hauptversammlung: Gemeinsam gegen prekäre Arbeit

Die BDKJ Hauptversammlung hat am Wochenende auf Inititiative der CAJ hin beschlossen, gegen prekäre Arbeitsverhältnisse Stellung zu beziehen. „Wir nehmen einen wachsenden Druck und eine Unsicherheit wahr, welche viele junge Menschen prägen. Wir treten entschieden für eine Arbeitswelt ein, in der jeder junge Mensch sein Leben langfristig gestalten kann und dabei arbeitsrechtlich geschützt ist“, heißt es im Beschlusstext.

Die CAJ Deutschland hat in den vergangenen zwei Jahren Lebensrealitäten junger Menschen gesammelt und im November eine Analyse verabschiedet. Die Ergebnisse zeigen uns: Es ist wichtig, für das Thema zu sensibilisieren und die Anliegen junger Menschen in prekären Arbeitssituationen in den politischen Diskurs einzuspeisen. Wir freuen uns, dass auch der BDKJ das Thema künftig „deutlich sichtbar platziert“. Der ganze Beschlusstext findet sich hier.

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