Heute ist der Equal Pay Day!

koordinationsteam19Der Equal Pay Day steht für den geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern, der laut statistischem Bundesamt in Deutschland 21 Prozent beträgt. Diese große Lohndifferenz hat zur Folge, dass Frauen bis zum 18. März, d.h. 77 Tage umsonst arbeiten, während Männer seit dem 01. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden. Somit beträgt der Stundenlohn für Männer brutto 4,41 Euro mehr als bei den Frauen.

Deutschland liegt damit im europäischen Vergleich weit hinten. Positive Beispiele in Europa sind Rumänien, Italien und Belgien, die Gender Pay Gaps (geschlechtsspezifische Lohnlücken) von unter 7 Prozent aufweisen.

CAJler*innen sehen hier ein riesiges Problem und wollen dies so nicht hinnehmen:

Jasmin ist wütend, wenn jemand sagt, dass es die Lohnlücke doch gar nicht gebe, wenn mehr Frauen Vollzeit arbeiten würden oder wenn sie weniger in soziale Berufe gingen. Sie fragt sich, warum es denn immer noch so ist, dass soziale Tätigkeiten so schlecht bezahlt werden.

Lisa empfindet die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern bei nicht tariflich bezahlten Jobs als riesiges Problem. „Wie kann das denn sein, dass Frauen in der gleichen Arbeit weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen?“

Jasmin nimmt den Equal Pay Day dieses Jahr zum Anlass, Nachforschungen anzustellen, wie viel ihre Arbeitskolleg*innen verdienen. „Weißt du eigentlich, wie viel deine Kollegen und Kolleginnen verdienen? Hast du mal nachgefragt, hast du eine ehrliche Antwort erhalten?

Caro sagt: "Es ist ein Skandal, dass wir überhaupt darüber reden müssen, dass Frauen gleich bezahlt werden. Das sollte selbstverständlich sein. Und deshalb müssen wir erst recht kämpfen!"

Christoph kämpft für den Equal Pay Day, weil es Zeit ist, dass wir endlich das Patriarchat abschaffen.

Wir als CAJ Deutschland stehen für Gleichberechtigung, Chancengleichheit und faire Löhne - unabhängig vom Geschlecht. Wir fordern die Abschaffung des Gender Pay Gap!

Geschlechterungerechtigkeit?!

Geschlechterungerechtigkeit: Gibt es das noch? Haben wir heutzutage wirklich noch Vor-und Nachteile aufgrund unseres Geschlechtes? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten wir, vierzehn interessierte Männer und Frauen, uns ein ganzes Wochenende lang vom 08.-10.02.2019 in Essen. Nicht nur bei ROLWAs, auch beim Frühstück, Mittagessen und Abendessen diskutierten wir ausgiebig über die verschiedensten Themen und Erfahrungen und merkten schnell, dass es tatsächlich Geschlechterungerechtigkeiten gibt und diese in den verschiedensten Formen auftreten: Sei es im Beruf, im Studium oder in der Freizeit. Dabei sind nicht nur, wenn auch häufig, Frauen, sondern auch Männer betroffen. Denn Rollenbilder gibt es überall.
Und so war am Ende des Wochenendes für alle klar: Wir wollen an dem Thema weiter dranbleiben!

(Bericht von Aliesa Schreiner)Geschlechtergerechtigkeit 2019

Bundesaktionstage zum 1. Mai: Vielfältig, bunt und laut geht die CAJ in Berlin auf die Straße

Die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) Deutschland kämpft gegen prekäre Arbeit. Rund 35 junge Menschen aus ganz Deutschland trafen sich vom 27.04. bis 01.05. in Berlin, um Handlungsschritte und Forderungen gegen prekäre Arbeit zu entwickeln. Am 1. Mai trugen sie ihre Positionen zum Tag der Arbeit auf die Straße.Demo

Die CAJ fiel nicht nur dadurch auf, dass sie unter christlicher Flagge auf die Straße ging. Sie war auch besonders bunt gemischt: Während einige noch zur Schule gehen, haben andere schon Erfahrungen mit Befristungen, Leiharbeit oder Niedriglohn gemacht. Auch zehn Geflüchtete sind mit dabei. Viele von ihnen können noch nicht arbeiten, weil sie auf einen Sprachkurs oder ihr Bleiberecht warten. In der CAJ kommen die unterschiedlichen Gruppen zusammen, um für ihre gemeinsamen Interessen einzustehen. Die frisch gewählte Bundesvorsitzende Andrea Karl sieht darin ein Kernmerkmal der CAJ: „Wir haben gemeinsame Visionen und wollen die Welt mitgestalten. Doch von Unwägbarkeiten bestimmte Lebensverhältnisse hindern uns daran, seien es nun prekäre Arbeitsverhältnisse oder ein unsicherer Aufenthaltsstatus. Wir wollen nicht nur ein gutes Leben für einzelne Gruppen, wir wollen ein Leben in Fülle für alle Menschen.“

Die CAJler*innen haben sich vier Tage lang intensiv mit der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, einer Arbeitszeitverkürzung und mit Geschlechtergerechtigkeit beschäftigt. Die Demo am ersten Mai ist eine wohldurchdachte Aktion, die auf der Analyse und der Vision einer gerechten Arbeitswelt beruht. Nachdem in der Vergangenheit das Sehen und das Urteilen fokussiert wurden, steht nun das Handeln im Mittelpunkt. Die Kampagne „Fair statt Prekär“ ist die gemeinsame Aktion der CAJ Deutschland.

Gruppenfoto

Am 18. März ist der „Equal Pay Day“ – Frauen arbeiten in Deutschland vom 01. Januar bis zu diesem Tag ohne Entgelt!

Am 18. März ist der „Equal Pay Day“ – Frauen arbeiten in Deutschland vom 01. Januar bis zu diesem Tag ohne Entgelt!

Laut Statistischem Bundesamt bekommen Frauen aktuell 21 Prozent weniger Lohn für ihre Arbeit als Männer. Diese große Lohnlücke hat zur Folge, dass Frauen bis zum 18. März, d.h. 77 Tage, umsonst arbeiten, während Männer seit dem 01. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.

Damit gehört Deutschland, ein führendes Land im wirtschaftlichen Bereich, weiterhin zu den Schlusslichtern Europas und steht für eine verfestigte Ungleichbehandlung von Frauen und Männern

Wir als CAJ Deutschland stehen für Gleichberechtigung, Chancengleichheit und faire Löhne - unabhängig vom Geschlecht!

Weitere Infos findest du unter http://www.equalpayday.de

Du willst für mehr Geschlechtergerechtigkeit kämpfen? Komm zu unseren Bundesaktionstagen!

Sklavenmarkt im München

Gruppenfoto Sklavenaktion München

Sklavenmarkt in München: Am Samstag, den 27 Februar 2016, zogen junge Menschen, angekettet an Eisenkugeln, durch die Münchener Innenstadt. Dabei berichteten sie von ihren Schicksalen als Leiharbeiter/innen, Niedriglöhner/innen und unbezahlten Praktikant/innen. Was in München zu sehen war, war eine Aktion der Christlichen Arbeiterjugend, mit denen junge Menschen auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam machten. Zuvor diskutierten sie ihre Arbeitsbedingungen mit Claudia Stamm (Bündnis 90/ Die Grünen), Eva Gottstein (Freie Wähler) und Dr. Gerhard Hopp (CSU). 

thumb Sklavenmarkt

Die CAJ tritt damit für ihre Vision einer gerechten Arbeitswelt ein. Anlass der Aktion unter der Schirmherrschaft des bayerischen DGB-Landesvorsitzenden Matthias Jena ist der Prekariustag, er 29. Februar: Der unsicherste, prekärste Tag des Jahres. Nur im Schaltjahr gibt es den Tag überhaupt. Weil der Tag so prekär ist, ist der 29. Februar der Gedenktag des Heiligen Prekrarius, der Heiligen Prekaria. Dieser virtuelle Heilige steht für alle Menschen ein, die nur befristete Arbeitsverträge erhalten, in Leiharbeit arbeiten, für Niedriglöhne arbeiten, kurz: die prekäre Arbeitsbedingungen haben.

Deckblatt Kurzfassung    Deckblatt Vision

 

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Termine

Fr, 05.07.19 - So, 07.07.19
BAG Weltnah in Lübeck
Fr, 30.08.19 - So, 01.09.19
Kommission Netzspinner in Essen
Sa, 07.09.19
Finanzausschuss in Hofmanns Höfe Frankfurt

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