CAJ auf Mai-Demonstration in Osnabrück

Mit dem Schlachtruf „Fair statt prekär!“ zogen CAJlerinnen und CAJler aus den Diözesanverbänden Osnabrück und Paderborn gemeinsam mit hunderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Vertreterinnen und Vertretern von Gewerkschaften am 1. Mai durch die Osnabrücker Innenstadt, um für faire Löhne und gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu demonstrieren.

Die CAJler kamen dabei mit vielen Menschen ins Gespräch und nutzen die Chance, den von der Vorbereitungsgruppe „Prekäre Arbeit“ ausgearbeiteten Fragebogen zur prekären Arbeit von Demonstrationsteilnehmerinnen und Demonstrationsteilnehmern ausfüllen zu lassen .

IYCW Delegation nahm an der 102. International Labour Conference in Genf teil

Über 4700 registrierte Delegierte und 156 Ministerinnen und Minister aus der ganzen Welt nahmen vom 5. bis 20. Juni 2013 an der 102. Konferenz der International Labour Organisation (ILO) in Genf teil. Auch die Internationale CAJ (IYCW), die als Nichtregierungsorganisation (NRO) seit Jahrzehnten einen Konsultativstatus hat, war mit einer Delegation vertreten. Neben dem Präsidenten der IYCW, Ludovicus Mardiyono, und dem Schatzmeister, Arlindo de Oliveira, waren Brenda Justiniano aus Guatemala, Ikin Rahmat aus Indonesien und Michael Herkendell aus Deutschland in die Schweiz gereist, um sich vor Ort für die Rechte von jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einzusetzen.

 

Die inhaltlichen Schwerpunkte der diesjährigen Konferenz lagen auf den Themenbereichen Sozialer Dialog, nachhaltige Entwicklung und grüne Jobs sowie Sozialschutz im Kontext des demographischen Wandels. Die IYCW arbeitete in den Komitees zur nachhaltigen Entwicklung und zum Sozialschutz mit und stellte durch Eingaben die eigenen Standpunkte dar. Darüber hinaus wurde Ludovicus Mardiyono, als einem der wenigen Vertreter einer NRO, das Recht eingeräumt im Plenum zu sprechen.

Neben der Arbeit in den Komitees traf sich die Delegation auch mit Vertreterinnen und Vertretern anderer katholischer Organisationen und hochrangigen Persönlichkeiten, wie dem Ständigen Vertreter des Heiligen Stuhls beim Büro der Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi. Im Rahmen dieses Treffens wurde ein Arbeitspapier beraten, dass sich mit der post 2015-Entwicklungsagenda, den Nachfolgezielen der Millennium Development Goals (MDGs, dt. Millenniumsentwicklungsziele), auseinandersetzt und eine Diskussionsgrundlage für katholischen Organisationen weltweit darstellen soll.

Darüber hinaus gab es weitere interessante Gesprächsrunden mit Verantwortlichen der Referate für Genderfragen und Sozialschutz sowie dem Jugendreferat der ILO. Das Jungendreferat zeigte sich sehr an einer engeren Zusammenarbeit mit der Internationalen CAJ interessiert und stellte der IYCW-Delegation unter anderem ihre neue Homepage decentwork4youth.org vor. Diese Homepage soll den internationalen Austausch von jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern fördern und bietet neben vielen interessanten Informationen auch spannende Ausschreibungen an.

 

Mit der CAJ kreuz und quer durch Berlin

Unter dem Motto „72 Stunden – uns schickt der Himmel“ hatte der BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) alle Mitgliedsverbände aufgerufen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

Da durfte die CAJ Deutschland natürlich nicht fehlen! So trafen sich vom 13.-16.6.2013 zehn begeisterte CAJler aus ganz Deutschland in unserer Bundeshauptstadt. Aber das waren noch nicht alle – unsere Aktion wollten wir zusammen mit IN VIA gestalten.

IN VIA kümmert sich um junge Migranten in Berlin, unterstützt sie mit Hausaufgabenhilfe, bei der Wohnungssuche und hilft, sich in das fremde Land einzuleben. Und so wurde unsere Truppe durch Joana und Stefi aus Rumänien und Eddy aus dem Libanon verstärkt ! 

Das Ziel

 Innerhalb unserer 72 Stunden sollte ein „Stadtspiel der anderen  Art“ entstehen. Ein Stadtspiel, mit dem neue Berliner spielerisch  wichtige Orte in dieser Stadt erkunden können – und zwar  insbesondere junge Migranten, die nach Berlin kommen. So sollte  unser Spiel nicht einfach die typischen Touristenattraktionen  abklappern, sondern Stationen, die für junge Menschen eine  Bedeutung haben.

Sehen – Urteilen – Handeln

Beim Brainstorming überlegten wir, welche Orte das sein könnten. Hier waren unsere Berliner Experten natürlich eine unschlagbare Hilfe! 

Daraus entwickelten wir Routen und teilten uns in Kleingruppen auf, die am kommenden Tag diese Routen ablaufen sollten.

 Und das taten wir! Jede Gruppe klapperte die  ausgesuchten Stationen ab und überlegte sich  Fragen und lustige Aufgaben. Abends taten  unsere Füße weh – aber wir alle hatten  spannende Orte entdeckt, die noch nicht  einmal alteingesessene Berliner kennen.

 Und trotz allgemeiner Erschöpfung ging es  direkt weiter – denn so ein Spiel braucht ja  auch ein Design, eine Spielanleitung, einen  Karton…

 Da der Osten Deutschlands zu dieser Zeit  sehr vom Hochwasser betroffen war, haben  wir noch eine Extraaktion eingebaut! Einige von uns haben fleißig Muffins gebacken, die dann an den Kirchen im Umkreis „verspendet“ wurden.

Das Ergebnis … 

… kann sich sehen lassen! Dank unermüdlichen Einsatzes der gesamten Truppe haben wir das Spiel tatsächlich fertigstellen können. So wird es bald von den Schülern der „Internationalen Willkommensklassen“ gespielt werden.

Ihr könnt es unter www.caj.de ansehen und herunterladen. Denn obwohl es in erster Linie für junge Migranten entwickelt wurde, haben wir alle festgestellt: auch uns würde es Spaß machen, auf diese Weise Berlin besser kennenzulernen.

Dazu wurden über 200 Euro Spenden gesammelt, die den Opfern des Hochwassers zu Gute kommen werden.

Abschluss

Zum Ende der 72-Stunden-Aktion gab es ein Fest, das der BDKJ organisiert hatte. Hier konnten wir unsere Aktion gemütlich zusammen ausklingen lassen, und unsere drei neuen CAJler in Berlin feiern! Die Entwicklung des Spiels hatte uns allen viel Spaß gemacht – nicht zuletzt, weil wir eine so tolle Gruppe waren.

Und dann hieß es auch schon Abschied nehmen … aber wir kommen wieder, Berlin!

 

 

 

Für Alle die das Stadtspiel Berlin auch einmal selber spielen wollen: Hier geht es zum kostenlosen Download

Das neue Gebetsbuch ist da!

„Hey Jesus, mein Freund und Kollege" – so lautet der Titel des brandneuen CAJ Gebetsbuches, das auf dem Leitungsrat präsentiert wurde. Es ist ein wunderschönes Buch mit 111 Texten von CAJlerinnen und CAJler aus dem ganzen Bundesgebiet. Es kostet 4,50 EURO (zzgl. Versandkosten) und ist beim CAJ-Bundesverband oder CAJ-Land Bayern zu beziehen (siehe dazu den Werbeflyer mit den Kontaktdaten).

Bitte werbt kräftig für dieses Buch in euren Reihen, bei der KAB, bei anderen Jugendverbänden, etc. Es ist ein tolles Geschenk, das wir jedem empfehlen möchten!

Ganz herzlich danken wir den Autorinnen und Autoren für ihre Bereitschaft, etwas Wesentliches von sich preiszugeben. Jede Autorin und jeder Autor erhält als Dankeschön ein Exemplar gratis. Die Diözesanverbände erhalten je 10 Stück Ansichtsexemplare.

Buchankündigung: „Vorwärts! Wir stehen erst am Anfang!“

Weiterlesen Hinter dem Titel „Vorwärts! Wir stehen erst am Anfang!" verbirgt sich nichts weniger als die Geschichte der CAJ von 1974 bis 2011. Die Autoren Matthias Möhring-Hesse und Uwe Daher zeichnen in diesem Buch die vergangen Jahrzehnte des Verbandes im Spiegel der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen nach. Das Buch erscheint Anfang 2014 im Ketteler Verlag. Weitere Informationen findet ihr hier .

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