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Trauer um Hans Ascherl PDF Drucken

Die CAJ Deutschland trauert um ihren ehemaligen Nationalkaplan

Prälat Johann Ascherl

geboren am 1. Dezember 1923, verstorben am 22. August 2009

Mit ihm verliert die CAJ Deutschland eine der profiliertesten Persönlichkeiten ihrer Geschichte.Von 1958 bis 1965 wirkte er als Nationalkaplan der CAJ und blieb der CAJ auch später als Präses der KAB Süddeutschland und als KAB Bundespräses stets tief verbunden.

 

 

Hans Ascherl war es stets ein Anliegen, dass Glauben und Leben in der CAJ eine Einheit bilden. Die vielen CAJler/innen auch heute noch bekannte Form des "Lebendigen Evangeliums"  hat Hans Ascherl maßgeblich befruchtet und forciert.

Diese "revision de vie" brachte er durch seine guten Kontakte zur französischen CAJ in den deutschen Verband mit ein. Durch diese Kontakte zu den französischen Freund/innen machte er auch das Leben und Wirken Marcel Callos in Deutschland bekannt. Höhepunkt dieses Wirkens war schließlich dessen Seligsprechung.

Der Blick von Hans Ascherl ging stets über nationale Grenzen hinaus. So forcierte er die Zusammenarbeit mit den "Gastarbeitern", die Ende der 50er Jahre mehr und mehr nach Deutschland kamen. Folgerichtig erntwickelte sich daraus u.a. der Aufbau einer eigenen spanischen CAJ in Deutschland und gute Kontakte zu koreanischen CAJler/innen im Ruhrgebiet. Sicherlich nicht zuletzt aufgrund der in dieser Zeit gemachten Erfahrungen wurde Hans Ascherl später auch Kaplan der europäischen CAJ und Weltpräses der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (WBCA).

Der CAJ Bundesverband hat Johann Ascherl viel zu verdanken. So mischen sich in die Trauer über seinen Tod auch die Dankbarkeit und der Stolz darüber, einen wie ihn in den eigenen Reihen gehabt zu haben.

Möge er bei Gott das Leben in Fülle finden.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. Dezember 2009 um 20:36 Uhr