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plus minus gleich

CAJlerInnen aus ganz Deutschland feiern die Einlösung der Wette

„Die Wette ist gewonnen, ja überdeutlich gewonnen und es gilt nun, zu feiern!“ Mit diesen Worten begrüßte Alexander Franz, der CAJ-Bundesvorsitzende CAJlerInnen aus ganz Deutschland, die nach Altenberg bei Köln gekommen waren, um ihren „Sieg“ zu feiern. Denn sie sind es, die eineinhalb Jahre lang mit kreativen Ideen und Aktionen auf junge Menschen vor Ort zugegangen sind und dafür sorgten, dass die Wette gegen den CAJ-Bundesvorstand - gemeinsam mindestens 5% neue Mitglieder zu gewinnen – deutlich gewonnen werden konnte. An diesem sommerlichen letzten Juni-Wochenende löste nun der Bundesvorstand den Wetteinsatz ein. Er organisierte eine große Wett- und Mitgliederparty zu der die Werbenden und Geworbenen eingeladen wurden, um ihren Sieg zu feiern sowie Gemeinschaft und verschiedene Bereiche, die die CAJ ausmachen, zu erleben.



CAJotter

So verwandelten die versammelten CAJlerInnen am Samstag die Räume und das Gelände der im idyllischen Bergischen Land liegenden Jugendbildungsstätte „das Haus Altenberg“ in einem einzigen Ort, wo man diverse Workshops mitmachen konnte. So hatten beispielsweise die CAJlerInnen im Workshop „Politi(c)k(t) bei uns richtig! die Gelegenheit, „ihren Platz“ in dieser Gesellschaft zu bestimmen und dem Bundestagabgeordneten Willi Brase mit ihrer Meinung und Fragen zu konfrontieren. Für die musikalisch Begabten wurden alte und neue CAJ-Lieder mit Horst Roos und Gudrun Andreas-Weinberger fleißig geübt und wer sich mit den Wurzeln der CAJ befassen wollte, konnte kreativ den Spuren der CAJ-Geschichte nachgehen. Darüber hinaus war die internationale CAJ zum Anfassen da: Die Präsidentin der internationalen CAJ, Geethani Peries, sowie die Generalsekretärin der Europäischen CAJ, Bridget Rauch tauschten mit den CAJlerInnen aus, was in anderen Kontinenten und Ländern los ist.

Aber es sollte ja auch eine Veranstaltung sein, in der Spaß und Feierstimmung erlebt werden. Daher wurde eine Fülle von kreativen Workshops angeboten, angefangen von Kooperations- und Abenteuerspiel rund ums Streichholz über Kaffee Parcours bis hin zum begehrten Improvisationstheater: „Es hat voll Spaß gemacht, Improtheater zu spielen. Man kommt wirklich aus sich heraus und wird wahnsinnig kreativ. Ich habe es vor, das mit meiner Ortsgruppe auszuprobieren“ resümiert strahlend die 19-jährige Jagoda aus Münster ihre Erfahrung.
Einer der Höhepunkte des Wochenendes war das offizielle Willkommen-heißen der einzelnen neuen Mitgliedern im Rahmen des Gottesdienstes im Altenberger Dom. Dort überreichte ihnen der Bundesvorstand das Tau-Kreuz und CAJ-Anstecker und rief sie dazu auf, selbst „Botschafterinnen und Botschafter“ für ihre Altersgenossinnen- und genossen zu werden.


Das Ultimative des Wochenendes war zweifellos die mit Spannung erwartete Verkündung und Ehrung der Diözesanverbände, die prozentual die drei ersten Plätze mit den meisten neuen Mitgliedern belegten. Demnach ergatterte die CAJ Köln mit 56,79 % den ersten Platz und erhielt dafür die höchste Auszeichnung des Bundesverbandes: den unverkäuflichen CAJ-Golden-Jupp. Den zweiten Platz belegte der Diözesanverband Münster (19,45%) und Bamberg und Passau kamen mit je 18,61% auf den dritten Platz.
Das Rezept, neue Mitglieder zu gewinnen, schien bei allen dieser „Gewinner“ ähnlich zu sein: Zum einen die begeisterten CAJlerInnen, die vor Ort auf junge Menschen zugehen und Kontakt und Beziehung zu ihnen aufbauen und nachhaltig pflegen. Zum anderen spielte die bundesweite inhaltliche Aktion: „Bewerbung auf Zukunft“ , die Wette begleitete, eine wichtige Rolle, neue Zugänge zu erschließen. Fazit: Begeisterte Menschen vor Ort und ansprechende inhaltliche Angebote sind wichtige Faktoren, neue Mitglieder zu gewinnen.
Nach den Auszeichnungen läutete die Band „Kühlschrank“ die Partynacht ein. Bei den rhythmischen Klängen bewiesen insbesondere die neuen Mitgliedern ihre tänzerischen Begabungen.
Trotz der Freude und Begeisterung, die Wette gewonnen zu haben, war allen Beteiligten klar, dass das nur ein Anfang sein kann und kein Anlass bietet, etwa die Hände in den Schoß zu legen. Denn einen deutlichen realen Mitgliederzuwachs zu erzielen bleibt auch für die CAJ eine dauerhafte Herausforderung. Und so verabschiedete der Bundesvorsitzender Alexander Franz die Teilnehmenden mit dem Plädoyer:
„Die Wette hat deutlich gemacht: wir können es und wir können es mehr! Das macht Mut. Mit den Worten unseres Gründers, Joseph Kardinal Cardijn: Vorwärts, wir stehen erst am Anfang! Ermutige ich euch, weiterhin Menschenfischer zu sein. Wir dürfen nicht ausruhen, bis alle jungen Menschen, insbesondere in der Ausbildung oder in der Arbeitswelt ein gutes und würdevolles Leben führen können. Dazu brauchen wir noch viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die in jeder Ecke dieser Republik für die Vision unseres Verbandes einstehen und kämpfen!“
Als Symbol für diesen großen Auftrag übergibt der Bundesvorstand jedem Diözesanverband einen Blumentopf mit Setzlingen. Lasst immer wieder Neues unter Euch entstehen und wachsen und pflegt jedes Pflänzchen, das entsteht“.

Gestärkt durch das Gemeinschaftserlebnis am Wochenende kehrten die Teilneh¬menden motiviert nach Hause zurück. Viele von ihnen freuen sich schon jetzt auf das Wiedersehen beim CAJ-Zukunftsforum unter dem Motto: „Wer sind wir, und wenn ja, warum?“ das vom 25.-27 September in Montabaur stattfinden wird. Dabei wollen sich die CAJlerInnen mit der Frage nach das heutige Verständnis von „Arbeiter“ sowie der Zielgruppe der CAJ auseinandersetzen. Die CAJ bleibt spannend und innovativ!
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, Juni 16 2011

Kongress

117 Tage, 22 Stunden, 56 Minuten bis:
VI. Bundeskongress der CAJ (13.09)

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